25 Jahre – 25 Bilder: 2007 – Eine Ausstellung für Martha Liebermann

Die Ausstellung Martha Liebermann (1857–1943) – Lebensbilder setzte sich 2007 mit der außergewöhnlichen Persönlichkeit von Max Liebermanns Ehegattin auseinander. Anhand von Porträts, die Liebermann im Laufe seines langen Lebens mit großem Einfühlungsvermögen von ihr gemalt und gezeichnet hatte – zusammen mit Bildnissen von anderen Künstlern – wurde Marthas Leben, das sie gemeinsam mit dem berühmten Maler führte, nachgezeichnet.

Ein besonderer Höhepunkt der Ausstellung waren die beiden Porträts von Max und Martha Liebermann, die Anders Zorn 1896 gemalt hatte. Das repräsentative Martha-Bildnis hing lange Jahre im Liebermann-Haus am Pariser Platz neben dem von ihrem Ehegatten und befindet sich heute in der Zorn-Sammlung in Mora. [...]  Mehr

Die Jubiläumsbepflanzung im ovalen Heckengarten

Zum 25-jährigen Jubiläum der Max-Liebermann-Gesellschaft wurde in diesem Sommer auch die Bepflanzung des mittleren „ovalen” Heckengartens auf der Wannsee-Seite des Gartens verändert. Schon Max Liebermann ließ zu besonderen Anlässen, wie beispielsweise dem 30. Geburtstag seiner Tochter Käthe oder seinem eigenen 80. Geburtstag im Jahr 1927, die Bepflanzung dieses Herzstücks der Gartenanlage dem Anlass entsprechend repräsentativ ausstatten. Liebermann hielt die Bepflanzung auch auf einigen Gemälden fest.

25 Jahre – 25 Bilder: 2003 – Die Wiederherstellung des Birkenwegs

In unserer Instagram-Fotoreihe zum 25-jährigen Jubiläum der Max-Liebermann-Gesellschaft Berlin haben wir für das Jahr 2003 eine Fotografie ausgewählt, auf der die Neupflanzung des Birkenwegs im Liebermann-Garten zu sehen ist. Im Vordergrund sehen wir die Kunsthistoriker*innen Prof. Matthias Eberle und Frau Drs. Margreet Nouwen, die diesem ereignisreichen Tag beiwohnten.

Der Birkenweg, der von der Terrasse der Villa zum Wannseeufer führt, ist eine der markantesten Gestaltungsideen des Wannseegartens.
Für die Gartengestaltung, die nach den Ideen und Idealen der damals modernen, reformierten Gartenkunst erfolgen sollte, hatte sich Max Liebermann  intensiv mit seinem Freund Alfred Lichtwark, dem damaligen Direktor der Hamburger Kunsthalle, ausgetauscht. Diese wurde dann vom Gartenarchitekten und späteren Stadtgartendirektor Berlins, Alfred Brodersen, umgesetzt. Der Reformgarten bestand aus einem Blumen- und Staudengarten sowie einem Nutzgarten zur Straße hin und einer großen Rasenfläche zum See, die von geraden Wegen flankiert werden sollte. Als Pendant zu den geometrischen Heckengärten auf der linken Grundstücksseite ließ Liebermann den Birkenweg, der schon beim Kauf des Anwesens 1909 als ein kleiner natürlich gewachsener Birkenhain bestand, unberührt ins Gesamtkonzept integrieren. Die frei wachsenden Birken am Wannseeufer überspielten somit die strenge Ausrichtung der Kieswege zwischen Haus und Seeufer. Die natürliche versetzte Positionierung der Baumstämme und die feinblättrige Belaubung bildeten außerdem einen beabsichtigten Kontrast zum übrig geometrisch angelegten Gartenraum. [...]  Mehr