Die Liebermann-Villa ist sowohl Zeugnis eines bürgerlichen Repräsentationsbedürfnisses als auch realisierter Künstlertraum. Als Museumspädagogen können wir feststellen, dass das heute zu besichtigende Ensemble aus Villa, Gemälden und dem rekonstruierten Garten auch für Schüler verschiedener Altersklassen attraktiv ist. Die Liebermann-Villa als ein Stück Berliner Stadt- und Kunstgeschichte ist der Schauplatz für unsere Annäherung an ein Thema das uns alle angeht: Wie wollen wir in Zukunft wohnen? Wo und mit wem? Bei einem dialogischen Rundgang durch Haus und Garten erschließen sich die Kinder den Traum Max Liebermanns, Arbeit und Wohnen in reizvoller Seelage zu verbinden. Dann ist die eigene Fantasie gefragt. Utopische Wohnmodelle – frei von Begrenzungen des Baurechts, Kostenplänen oder physikalischer Gesetze – entstehen als farbige und haptisch begreifbare Collagen. Beispiele zeitgenössischer Architektur dienen als Anregung. So entsteht die uralte Idee des Hauses neu in der Vorstellung der Kinder.

Utopie Wohntraume

Utopie Wohn(t)räume

Wie sehen eure Wohnträume aus?
Eine Utopie ist gefragt, wie würdet ihr gerne leben?
Max Liebermann konnte sich seine Vorstellung vom Wohntraum verwirklichen.

 

 

 

Utopie WohnträumeWovon träumt ihr?

Nach einer kurzweiligen Führung durch Haus und Garten, betrachten wir gemeinsam ein paar der wunderbaren Bilder von Max Liebermann. Nach einer Pause am Seegrundstück seid ihr nun die kleinen und großen Künstler.In einem eigens hergerichteten Raum im Dachgeschoss der Villa wird eifrig geschnipselt, gezeichnet und geklebt.

 

 

 

 


Autorin: Bettina Galle (Museumspädagogin, Jugend im Museum)

Anmeldungen für die Workshops in der Liebermann-Villa
über: Jugend im Museum e.V.
Mo – Do 9:00 – 15:00 Uhr unter Tel.: 030-266 42 22 44
oder: schule@jugend-im-museum.de