Christrosen, mit botanischem Namen Helleborus niger, blühen von Dezember bis März. Sie stammen aus der Gattung der Nieswurzgewächse. Die Blütenfarbe ist reinweiß und die Wurzel schwarz, daher der botanische Artname „niger“.

In früheren Zeiten als Heilpflanze verwendet, findet sie heute gerade wegen ihrer ungewöhnlichen Blütezeit im Garten als Zierpflanze häufige Verwendung. Die gesamte Pflanze, besonders die Wurzel, ist stark giftig. Im Liebermann-Garten blühen die Christrosen bereits im Lindenkarree in den Heckengärten.

Christrosen im Lindenkarree des Liebermann-Gartens
Christrosen im Lindenkarree des Liebermann-Gartens

Da Helleborus niger aus alpinen Regionen stammt, lst sie unempfindlich gegenüber kalkhaltigen Böden. Die Laubblätter sind immergrün. Unansehnliche Blätter werden im Frühjahr abgeschnitten. Ansonsten braucht die Christrose sehr wenig Pflege.

Folgende weitere Nieswurzarten werden auch häufig als Zierpflanzen im Garten verwendet –
die orientalische Christrose auch Lenzrose genannt, Helleborus orientalis, die Purpur-Christrose, Helleborus purpurascens und der grüne Nieswurz, Helleborus viridis.

Christrosen


Autorin: Kirsten Plathof

Kirsten Plathof ist Gärtnermeisterin des Liebermann-Gartens in Wannsee