Laelia Goehr (1908-2002)

Zwischen 1933 und 1945 wurden tausende Künstlerinnen ins Exil gezwungen, um sich vor den Gefahren des wachsenden Nationalsozialismus retten zu können. Bis heute hinterlässt dies deutliche Spuren in der Kulturgeschichte, so sind viele der damals bekannten kunstschaffenden Persönlichkeiten in Vergessenheit geraten.

Im Rahmen der Ausstellung „Gerty Simon. Berlin / London. Eine Fotografin im Exil“ ruft die Liebermann-Villa eine fünfteilige Blogreihe ins Leben, welche fünf verschiedene Künstlerinnen vorstellt, die zu Zeiten des Nationalsozialismus aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Im vierten Teil blickt John March, Fotohistoriker, auf das Leben und Werk der Fotografin . [...]  Mehr

Gerty’s London Subjects – Künstlerinnen im Britischen Exil

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Zwischen 1933 und 1945 wurden tausende Künstlerinnen ins Exil gezwungen, um sich vor den Gefahren des wachsenden Nationalsozialismus retten zu können. Bis heute hinterlässt dies deutliche Spuren in der Kulturgeschichte, so sind viele der damals bekannten kunstschaffenden Persönlichkeiten in Vergessenheit geraten. Auch Gerty Simon (1887-1970), eine deutsch-jüdische Porträtfotografin, die in den 1920er Jahren in Berlin lebte und arbeitete. 1933 emigrierte sie nach London, wo sie ihre Karriere weiterführen konnte. Silbergelatineabzüge ihres Werks sowie akribisch gesammelte Presseauschnitte, Einladungen und Visitenkarten fand die Wiener Holocaust Library im Jahr 2016 im Nachlass des britischen Geschäftsmannes Bernd Simon — dem Sohn Gerty Simons. Auf die von der Wiener Holocaust Library veranstaltete Ausstellung „Berlin/London: The Lost Photographs“ aus dem Jahr 2019 antwortet nun die Liebermann-Villa am Wannsee mit ihrer Sonderausstellung „Gerty Simon. Berlin / London. Eine Fotografin im Exil“. [...]  Mehr