„Nun laß den Sommer gehen,
Laß Sturm und Winde wehen.
Bleibt diese Rose mein,
Wie könnt ich traurig sein“

(Joseph Freiherr von Eichendorff, 1788-1857)

Der Herbst hält Einzug in den Liebermann-Garten und der “goldene” Oktober lässt die Liebermann-Villa im besten Licht strahlen. Bei Sonnenschein und milden Temperaturen ist ein Herbstspaziergang durch den Garten gerade besonders schön.

 

Die Weinranken und Blätter der Eichen- und Kastanienbäume am Eingang verfärben sich gelb und rot. Wer nicht aufpasst, wird von einer fallenden Kastanienfrucht oder einer Eichel getroffen.

 

Die Schmucklilien werden jetzt beschnitten. Die Blütenstängel halten sich in einer Blumenvase noch eine Weile und sehen besonders schön aus.

 

 

Die Hortensien dürfen langsam in ihren großen Kübeln vor der Villa verwelken und strahlen dabei einen morbiden Charme aus.

 

Dahlien sind die Blumen des Herbstes und auch aus den Beeten vor der Liebermann-Villa strahlen sie den Besuchern leuchtend rot entgegen.

 


Die ehrenamtlichen Liebermann-Gärtnerinnen haben jetzt viel zu tun, verwelkte Blumen- und Pflanzenstängel aus den Beeten zu entfernen.

 

 

Die Bank in der Blickachse zum Haus liegt am späten Vormittag besonders schön in der Sonne.

 

 

 

DSC00392 neuDas Gemüse kann geerntet werden. Es gibt noch Kürbisse und Rotkohl, auch die Apfelbäume hängen voll. Aber Vorsicht! Die alten Apfelsorten sind sauer!

 

 

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Unterhalb der Blumenterrasse sieht man jetzt noch üppige Blumenpracht. Die Geranien auf der Terrasse werden Ende Oktober gegen winterfeste Stiefmütterchen ausgetauscht.

 

In Kürze wird auch der Brunnen mit der Otterskulptur nach August Gaul abgestellt und somit für den Winter vorbereitet.

 


Die Birken des Birkenwegs beginnen sich gerade erst gelb zu verfärben. Die Blätter der kleinen neu gepflanzten Liebermann-Kastanie vor den drei Heckengärten sind dagegen schon ganz gelb-rot.

 

 

 

Das Laub ist eine Herausforderung für die beiden Haustechniker, die Gärtnermeisterin und das ehrenamtliche Gartenteam der Liebermann-Villa. Es hindert aber nicht daran, die Sonne zu genießen, z.B. auf der halbrunden Bank im ovalen Heckengarten.

 

 

Die Sonnenuhr im Rosengarten kann die Zeitumstellung Ende Oktober nicht mitmachen. Bis Ende März wird sie der Zeit dann eine Stunde voraus sein.

 

 

 

Die Quitten müssen noch ein wenig hängen bleiben. Die Sträucher sind voll mit gelben Früchten. Erst wenn sie richtig „quittegelb“ sind und kein Flaum mehr darauf zu sehen ist, können sie geerntet werden.

 

 

 

Der schönste Sonnenplatz ist am Ufer mit Blick auf den Wannsee und seine glitzernden kleinen Wellen.

 

 

Das schöne Wetter wird noch einmal von den Seglern ausgenutzt. Einen besonders guten Blick auf die Boote bietet der Liebermann-Steg, von dem man auch auf das Strandbad Wannsee blicken kann.

 

 

 


Autorin: Sandra Köhler – Presse